Edgar Degas (1834-1917)
Edgar Degas erzielte Weltruhm und gilt heute als einer der bedeutendsten Maler und Bildhauer des 19. Jahrhunderts. Seine Persönlichkeit hat der Nachwelt hartnäckige Rätsel aufgegeben. Er war zurückhaltend und blieb gern im Hintergrund. Diese Zurückgezogenheit, die Einblicke in sein Privatleben nicht zuließ, hat die Phantasie der Nachwelt beflügelt und bewirkt, daß dem Künstler bis heute starkes Interesse entgegengebracht wird. Degas wurde nie mit einer Frau ernsthaft in Verbindung gebracht. Bis zu seinem Tode lebte er als Junggeselle. Mit der Schwester des belgischen Gesandten in Paris, Alice d'Anethan, die als Malerin tätig war, verstand er sich sehr gut. Es wurde berichtet, daß er in eine Tänzerin verliebt gewesen sein soll. Diese Liaison mag Inspiration für seine wundervollen Tänzerinnenbilder und ?bronzen gewesen sein. Die 14jährige belgische Tänzerin Marie van Goethem war Modell für viele einzigartige Bronzen. Das Mädchen hatte einen Körper, den Degas sehr schätzte. Viele Skizzen und Zeichnungen dienten dem Künstler als Vorlage für seine Gipsmodelle, die er unbemerkt von der Öffentlichkeit formte. Mit dem Wachsmodell der Tänzerin Marie van Goethem, “Tjutu aus Tarlatan", das in der Impressionistenausstellung in Paris zu sehen war, rief Degas im April 1881 erhebliche Diskussionen hervor. "Degas hat mit einem Schlag die Skulptur revolutioniert", schrieb der Kritiker. Huysmanns. Dagegen wird die Aufmerksamkeit durch die verschiedenen Bewegungen gefesselt. Die Tänzerinnen sind als Akte dargestellt, so konnte sich Degas auf die Strukturen beschränken. Seinem Naturell entsprechend, wählte er die schwierigsten Bewegungen, um seine Fähigkeiten aufs Äußerste herauszufordern. Die Tänzerinnen wirken wie Traumgestalten und scheinen gelegentlich die Bewegungen von Schlangenmenschen zu haben. Diese Gipsfiguren wurden in den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen. Erst nach Degas' Tod war es möglich Abgüsse zu nehmen. Durch die Liebe zum Ballett fand Degas Eingang in eine verzauberte Welt, die er in unzähligen Bildern und durch seine Skulpturen zum Ausdruck brachte. Er verwandelte Musik, Bewegung und Mimik in traumhafte Szenen. Ein gelungenes Beispiel dafür ist die Bronze "Vierte Position". Es ist eine herrliche Komposition des Tanzes, die all das widerspiegelt, was Degas zum Ausdruck bringen wollte. Art and Sculpture ließ von der Originalbronze “Vierte Position" 300 Güsse für Museen, Sammler und Liebhaber fertigen. Die Bronzen wurden in der bekannten Worpsweder Kunstgießerei Rieke gegossen. Das große handwerkliche Geschick des Gießermeisters bürgt für höchste Qualität. Jede Figur ist ein einzigartiges Unikat, das dem Original in Größe, Patina und Ausstrahlung absolut gleichwertig ist. Freuen Sie sich auf diese wunderschöne Bronze von Edgar Degas